DevOps & Platform Engineering Recruiting
Wir vermitteln DevOps Engineers, Site Reliability Engineers und Platform Engineers, die Kubernetes im Schlaf beherrschen. Für Festanstellungen und Freelance-Mandate in DACH.
DevOps, SRE und Platform Engineering – überlappende Rollen, unterschiedliche Schwerpunkte
DevOps, SRE und Platform Engineering überschneiden sich in der Praxis stark und werden häufig synonym verwendet. DevOps ist ursprünglich weniger eine Rolle als eine Kultur – Development und Operations enger verzahnen, CI/CD, gemeinsame Verantwortung für Deployment und Betrieb. Site Reliability Engineering ist die von Google geprägte Ausprägung mit stärkerem Fokus auf messbare Verfügbarkeit, Latenz und Fehlerbudgets. Platform Engineering hat sich in den letzten Jahren als eigene Disziplin etabliert und baut interne Entwicklerplattformen (Backstage, Port, eigene Tools).
In der Praxis machen die meisten DevOps Engineers in DACH auch SRE-Aufgaben – die Titelwahl ist häufig eine Sache der Firmenkultur und weniger der Aufgaben. Erst in größeren Engineering-Organisationen (ab ca. 200 Entwicklern) sieht man häufig echte Trennung: dediziertes SRE-Team für Kernsysteme, Platform-Team für Developer Experience. In mittelständischen Setups ist eine Person meist alles in einem. Wir kalibrieren im Briefing, was in Ihrem konkreten Kontext gemeint ist – und passen Sourcing und Ausschreibung darauf an.
DevOps-Gehälter in der DACH-Region 2026
Brutto-Jahresgehalt bei Festanstellung. Marktdurchschnitte auf Basis öffentlicher Quellen (StackOverflow Survey, Kununu, honeypot.io) und eigenen Erfahrungswerten. Regional: München / Frankfurt / Berlin +5–15 %, Zürich +25–40 %.
Freelance-Tagessätze DACH: 700–1.100 € (Senior), 1.100–1.500 € (Staff / Principal). Remote-Positionen liegen im oberen Drittel.
Was ein guter DevOps Engineer 2026 können muss
Kern-Skills
Kubernetes
In fast allen DevOps-Rollen die wir betreuen. Kubernetes ist 2026 Grundvoraussetzung – nicht kubectl-Basics, sondern StatefulSets, Custom Resources, Operators, Multi-Cluster-Setups.
Infrastructure as Code
Terraform oder OpenTofu – produktive Module, State-Management, Testing (Terratest).
CI/CD
GitHub Actions, GitLab CI, ArgoCD oder Flux. Deployment-Strategien: Blue/Green, Canary, Feature Flags.
Cloud Provider
AWS oder Azure als Kern. GCP zusätzlich zunehmend gefragt. Multi-Cloud-Erfahrung ist Bonus.
Observability
Prometheus, Grafana, OpenTelemetry. SLI/SLO-Definition, sinnvolle Alerts (kein "Alert-Fatigue").
Linux & Networking
Grundlagen, die nie veralten: systemd, iptables, TLS, DNS. Wer das nicht kann, debugt Produktionsprobleme nicht.
Zusatz-Skills (Bonus)
Service Mesh
Istio oder Linkerd – v. a. in größeren Microservice-Landschaften.
Policy as Code
OPA / Gatekeeper, Kyverno – für Enterprise-Kunden mit Compliance-Anforderungen.
Platform Engineering
Backstage, Internal Developer Platforms (IDPs). Zunehmend nachgefragt.
FinOps
Cloud-Kostenoptimierung. In DACH noch selten, in den USA schon Pflicht.
Warum DevOps-Positionen in der DACH-Region 2026 oft vier bis sechs Monate offen bleiben
Der Markt für Senior DevOps- und SRE-Rollen in der DACH-Region ist strukturell knapp: Auf jede offene Senior-Position kommen nur wenige aktiv suchende Kandidaten. Der Rest ist passiv – hat einen guten Job, hört aber zu, wenn die richtige Ansprache kommt. Reine Stellenanzeigen auf StepStone oder LinkedIn bringen bei Senior-Rollen fast nur Bewerbungen von Junior- oder Mid-Kandidaten oder aus dem Ausland.
Gleichzeitig hat sich das Anspruchsprofil verschärft. 2019 war Kubernetes-Erfahrung im Produktivbetrieb noch ein Alleinstellungsmerkmal. Heute ist es Grundvoraussetzung, und Kunden erwarten zusätzlich Erfahrung mit Platform Engineering, GitOps und Cloud-Kostenoptimierung. Passgenaue Profile finden sich vor allem in einem kleinen, gut vernetzten Kreis von Praktikerinnen und Praktikern, die sich untereinander austauschen und selten aktiv auf Job-Suche sind. Diese Personen erreicht man nicht über Stellenanzeigen, sondern nur über direkte Ansprache mit sichtbarem Verständnis für ihre Arbeit.
Realistische Time-to-Fill bei uns: 4–8 Wochen von Briefing bis Vertragsunterschrift. Ohne spezialisiertes Sourcing eher 6–9 Monate.
Wie wir DevOps-Rollen besetzen
Briefing
Wir setzen uns mit Ihrem Engineering-Lead und HR zusammen und klären in 60 Minuten: Welches Problem soll die Person lösen? Welche Skills sind Pflicht, welche verhandelbar? Wir schlagen bei Bedarf Anpassungen der Stellenausschreibung vor.
Sourcing
Wir kombinieren mehrere Wege: aktive Direktansprache über LinkedIn und Fach-Communities, Empfehlungen aus unserem eigenen Kandidatenpool und gezielte Recherche in relevanten Open-Source-Ökosystemen. Wichtig ist uns dabei, jeden Kandidaten mit einem konkreten inhaltlichen Bezug anzusprechen – keine Copy-Paste-Nachrichten.
Fachliches Screening
Wir prüfen selbst technisch – nicht ein Sales-Recruiter, der Kubernetes für ein Framework hält. Standardgespräch: 45 Minuten, Fokus auf Produktionserfahrung, nicht auf Buzzwords.
Präsentation
Sie bekommen 3–5 Profile mit ehrlichem Ranking, unseren Notizen aus dem Screening und einer Einschätzung, wo jeder Kandidat gerade steht (Gehaltserwartung, Kündigungsfrist, weitere Prozesse).
Interview-Begleitung
Wir bereiten Kandidaten auf Ihre Prozessstufen vor, sammeln nach jedem Gespräch Feedback von beiden Seiten und geben eine ehrliche Empfehlung – auch wenn sie „nicht einstellen" lautet.
Nachbetreuung
Nach Vertragsunterschrift bleiben wir bis Tag 90 im Kontakt – mit Kandidat und Kunde. Das reduziert Frühfluktuation und deckt Missverständnisse früh auf.
Senior SRE für einen SaaS-Anbieter in Berlin – 6 Wochen von Briefing bis Vertrag
Ein typischer Fall aus unserer Arbeit: Der Kunde hatte die Senior-Position rund acht Monate offen. Vorherige Suchen über LinkedIn Recruiter und zwei Personalberatungen hatten viele Profile gebracht, aber keine wirklich passenden. Im Briefing zeigte sich, dass die Ausschreibung sehr generisch formuliert war – gesucht wurde jemand mit expliziter Erfahrung in Verfügbarkeits- und Incident-Verantwortung (On-Call, SLI/SLO, Post-Mortem-Kultur). Nach Präzisierung des Profils haben wir gezielt Kandidaten aus unserem Netzwerk und über aktive Direktansprache in Fach-Communities kontaktiert, jeweils mit klarem Bezug zu deren bisheriger Arbeit an vergleichbaren Systemen. Nach drei Wochen konnten wir drei passende Profile präsentieren, nach sechs Wochen war der Vertrag unterschrieben.
Häufige Fragen zu DevOps Recruiting
Was kostet DevOps-Recruiting bei CODARI?+
Wir arbeiten erfolgsabhängig. Keine Vorabkosten, keine Retainer für die Suche. Fee bei erfolgreicher Vermittlung: branchenübliche Basis am ersten Bruttojahresgehalt, exakter Prozentsatz je nach Seniorität und Suchaufwand.
Wie unterscheidet sich CODARI von anderen Recruitern?+
Wir screenen fachlich vor der Präsentation. Sie bekommen keine Volumen-Suppe, sondern 3–5 durchgesprochene Profile. Wir vermitteln ausschließlich in IT & Engineering – keine Vertriebs- oder Kaufmännischen Rollen. Das heißt: unser Netzwerk ist tief, nicht breit.
Welche Standorte deckt CODARI ab?+
DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) für Festanstellungen. Bei Remote-Positionen suchen wir EU-weit. Für Freelance-Projekte auch international, wenn das der Kunde wünscht.
Wie lange dauert eine typische DevOps-Besetzung?+
4–8 Wochen von Briefing bis Vertragsunterschrift, wenn Ihr Interview-Prozess strukturiert ist. Bei sehr spitzen Anforderungen (z. B. Rust-Erfahrung in Systems Engineering, Deep-Kubernetes-Networking) auch 10–12 Wochen.
Vermitteln Sie auch Freelance / Interim?+
Ja. Wir vermitteln DevOps- und SRE-Freelancer für Projektlaufzeiten ab 3 Monaten. Tagessätze bekommen Sie direkt vom Freelancer, wir vermitteln transparent.
Übernehmen Sie die Gehaltsverhandlungen?+
Ja, wir begleiten die Verhandlung als neutraler Vermittler. Wir kennen die Gehaltsspannen, beraten beide Seiten ehrlich und vermeiden Missverständnisse, die später zu Kündigungen in der Probezeit führen.
Was macht in Ihrer Erfahrung einen guten DevOps Engineer aus?+
Die besten Kandidaten haben drei Merkmale: sie haben mindestens einen Production-Incident selbst mitverursacht und daraus gelernt, sie können in einem Satz erklären, was ihr letzter Job-Wechsel motiviert hat (nicht „mehr Geld"), und sie sind in irgendeiner Form in der Community aktiv – Talks, Blog-Posts, Contributions. Das ist kein Muss, aber ein starkes Signal.
Offene DevOps- oder SRE-Rolle?
Kurzes Briefing per E-Mail – wir melden uns innerhalb von 24 Stunden mit einer ehrlichen Einschätzung. Kein Verkaufsgespräch.