Cloud & Platform Engineering Recruiting
Cloud Architects, Cloud Engineers und Platform Engineers, die Migrations- und Skalierungsprobleme in DACH lösen. AWS, Azure, GCP – auch Multi-Cloud.
Cloud Engineer, Cloud Architect, Platform Engineer – wer löst welches Problem?
Die Grenzen zwischen Cloud Engineer, Cloud Architect und Platform Engineer sind in der Praxis fließend. Ein Cloud Engineer arbeitet meist stärker im Hands-on: Umgebungen bauen, Workloads migrieren, Infrastruktur automatisieren. Ein Cloud Architect verbringt zusätzlich mehr Zeit in Design und strategischer Planung – Landing Zones, Netz-Topologien, Sicherheits-Perimeter für die nächsten Jahre. Platform Engineers bauen die interne Entwicklerplattform, auf der andere Teams arbeiten. Alle drei berühren „die Cloud", die Schwerpunkte unterscheiden sich.
Für Enterprise-Migrationen (Legacy-Rechenzentrum → AWS/Azure) empfehlen wir Kandidaten mit expliziter Migrations-Erfahrung – das kann ein Senior Cloud Engineer oder ein Cloud Architect sein, je nach Projektumfang und interner Struktur. Für bestehende Cloud-Landschaften, die skaliert werden sollen, ist Platform Engineering meist die passende Antwort. Wir hören genau hin, was in Ihrem konkreten Kontext zu tun ist, und schlagen die passende Kombination aus Seniorität und Erfahrung vor.
Cloud- und Platform-Engineering-Gehälter in der DACH-Region 2026
Brutto-Jahresgehalt bei Festanstellung. Cloud Architects mit Enterprise-Migration-Erfahrung liegen 10–20 % über Cloud Engineers. Zürich +25–40 %, München / Frankfurt +5–15 %.
Freelance: Cloud Engineer 800–1.100 €/Tag, Cloud Architect (Migration Lead) 1.200–1.800 €/Tag. Enterprise-Migrationsprojekte binden 6–12 Monate.
Was ein guter Cloud- oder Platform-Engineer heute können muss
Kern-Skills
AWS oder Azure
Tiefe in einem Provider ist mehr wert als Oberflächlichkeit in beiden. Kern-Services: IAM, Netzwerk (VPC, Peering, PrivateLink), Compute, Storage.
Landing Zones & Multi-Account-Design
AWS Organizations, Azure Management Groups, Bicep/Terraform-basierte Governance. Für alle Enterprise-Kunden Pflicht.
Infrastructure as Code
Terraform, OpenTofu oder Bicep. Modularer Aufbau, State-Backend, CI/CD-Pipeline für Infra-Deployments.
Netzwerk & Security
Hybrid-Cloud-Anbindung (VPN, ExpressRoute, Direct Connect), Zero-Trust-Konzepte, Secrets Management.
Kubernetes (EKS/AKS/GKE)
Bei Platform-Engineering-Rollen fast immer Voraussetzung. Bei reinen Cloud-Engineer-Rollen je nach Stack.
Compliance / Governance
AWS Config, Azure Policy, Cloud-Custodian. Bei regulierten Branchen (Bank, Versicherung, Pharma) Kern-Anforderung.
Zusatz-Skills (Bonus)
Multi-Cloud
Real echt (nicht Buzzword) – z. B. GCP für ML, AWS für Core, Azure für Enterprise-Integrationen.
FinOps
Cloud-Kosten unter Kontrolle bringen. AWS-Cost-Explorer, Kubecost, CUR-Analyse. Ab 500k € Cloud-Ausgaben/Jahr ein eigener Job.
Internal Developer Platforms
Backstage, Port, Humanitec – Self-Service für Dev-Teams. Klarer Trend 2026.
Edge / CDN
CloudFront, Cloudflare, Fastly. Für latenzsensitive Produkte (Fintech, Gaming) relevant.
Wo Cloud-Rollen in der DACH-Region 2026 besonders knapp sind
Der Cloud-Fachkräftemangel ist in DACH heterogen. AWS-Erfahrung ist am breitesten verfügbar, gefolgt von Azure (v. a. in konservativeren Branchen und Public Sector). GCP-Talente sind selten und meist in München, Berlin oder Zürich konzentriert. Multi-Cloud-Erfahrung mit Enterprise-Migrationen ist der klare Engpass – hier bewegen sich die Gehälter am schnellsten nach oben.
Cloud Architects mit Erfahrung in regulierten Branchen (Banken, Versicherungen, Pharma) sind besonders schwer zu finden und für sich zu gewinnen. Wer eine Migration im BaFin-regulierten Umfeld einmal gemacht hat, bleibt meist in der Branche, und die Fees für externe Beratung sind so hoch, dass Festanstellungsangebote oft nicht mithalten. Wir sagen das ehrlich vor Auftragsvergabe.
Wie wir Cloud- und Platform-Rollen besetzen
Briefing
Wir klären, wo Ihr Team steht: erste Cloud-Migration, laufende Skalierung, oder Platform-Aufbau? Danach richtet sich das Sucht-Profil und die Seniorität.
Sourcing
Wir kombinieren eigenes Netzwerk, Empfehlungen und aktive Direktansprache über LinkedIn sowie Fach-Communities. Bei Platform-Engineering-Rollen zusätzlich gezielte Recherche in relevanten Open-Source-Ökosystemen. Jede Ansprache erfolgt mit konkretem Bezug zur bisherigen Arbeit des Kandidaten – keine generischen Anfragen.
Fachliches Screening
Wir prüfen echte Migrations- oder Design-Erfahrung – nicht nur Zertifikate. Standardfrage: „Welche Cloud-Architektur-Entscheidung würden Sie heute anders treffen als vor 2 Jahren?"
Präsentation
3–5 durchgesprochene Profile mit unserer Einschätzung zu Passung, Motivation, Gehalt und Verfügbarkeit.
Interview-Begleitung
Wir bereiten Kandidaten auf System-Design-Interviews und Architektur-Sessions vor. Beidseitiges Feedback nach jedem Termin.
Nachbetreuung
Bis Tag 90 im Kontakt. Cloud-Rollen scheitern in der Probezeit häufig an unerfüllten Erwartungen auf einer Seite – das fangen wir früh ab.
Cloud Architect für eine Migration von on-prem SAP nach Azure – Team im Ruhrgebiet
Ein typischer Fall aus unserer Arbeit: Ein mittelständischer Fertigungsbetrieb mit rund 800 Mitarbeitenden hatte sich für Azure als strategische Cloud entschieden, mit einer SAP-Migration als Kern-Workload. Über LinkedIn und Xing hatte der Kunde fünf Monate lang gesucht und dabei fast ausschließlich Berater angesprochen, die keine Festanstellung wollten. Wir haben über unser Netzwerk und aktive Direktansprache einen Cloud Architect aus einem Konzern-Ausgründungs-Setup gefunden, der explizit in den Mittelstand wechseln wollte. Nach sieben Wochen war der Vertrag unterschrieben, die Migration läuft heute im Plan.
Häufige Fragen zu Cloud & Platform Engineering
Können Sie sowohl Cloud Engineers als auch Architects vermitteln?+
Ja, beide. Für Migrations-Projekte empfehlen wir meist einen Architect als ersten Hire, gefolgt von zwei Engineers – ein Architect ohne umsetzende Engineers wird schnell frustriert.
Wie ist der Unterschied zu einem klassischen IT-Projekt-Personalvermittler?+
Wir schicken nur Profile, die wir selbst technisch verstanden haben. Das kostet uns mehr Zeit pro Suche und heißt: wir arbeiten an 4–6 Mandaten parallel, nicht an 30. Dafür sind die vorgestellten Profile ernsthaft geprüft.
Vermitteln Sie auch Cloud-Migrations-Berater als Freelance?+
Ja. Große Migrations-Projekte laufen oft als Freelance-Interim, weil intern die Kapazität fehlt. Wir vermitteln Migrations-Leads mit Referenzen und tragen die vertragliche Struktur mit.
Was, wenn wir noch nicht genau wissen, ob wir AWS, Azure oder GCP wollen?+
Sprechen Sie mit einem Cloud Architect als Sparring, bevor Sie festlegen. Wir vermitteln solche Beratungs-Gespräche auch als Kurz-Mandate (2–4 Wochen) – oft schneller und günstiger als eine strategische Cloud-Beratung.
Welche Cloud-Zertifikate sind eigentlich noch relevant?+
AWS Solutions Architect Professional und Azure Solutions Architect Expert sind weiterhin gute Signale, aber kein Ersatz für Praxiserfahrung. Wir prüfen im Gespräch, ob das Zertifikat mit Substanz hinterlegt ist.
Vermitteln Sie auch in die Schweiz?+
Ja. Gehaltsniveau in Zürich liegt 25–40 % über München. Steuerlich und arbeitsvertraglich beraten wir nicht selbst, verweisen aber auf verlässliche Partner.
Cloud- oder Platform-Rolle offen?
Kurzes Briefing – und wir melden uns innerhalb von 24 Stunden mit einer ehrlichen Einschätzung zur Marktsituation.